Die Hälfte meiner freien “Midsemester-Break” habe ich in Building 10 (das ist die IT Faculty) verbracht habe und mein J2ee Assignment fertig gemacht. Aufgabe war es eine Bestellsoftware/Webpage für einen Videoretailer zu entwickeln, es war echt eine Herausforderung – mein hoffentlich letzter uns auch anspruchsvollster Programmierkurs – also das mit Programmierer werden wird wohl nichts. Selbigen Kurs habe ich ja auch letztes Semester in Regensburg gemacht, aber dann doch verschoben und ich muss sagen ich bin froh drum. Trotz der Schwierigkeiten, die verschiedenen Technologien (HTML, JSP, JSTL, JAVA, Weblogic, XML, JavaBeans, Oracle DB, MVC…) unter einen Hut zu bringen (man bemerke, dass ich nun auch an einer richtigen IT Fakultät studieren) hat der Kurs sehr viel Spass gemacht. Die Lehrmaterialen waren gut aufgebaut und in den Tagen vor Assignmentabgabe habe ich viele Leidensgenossen in den Labs kennengelernt
und es läuft. Mir graust es auch schon vor Teil 2 – wo wir das ganze noch mal aufbohren müssen und das ganze mit EJB’s und Webservices erweitern müssen – ich sehe mich wieder Tage/Nächte im Lab verbringen ;(.
Nun weiter für alle nicht IT ler.
Nach dem Stress hab ich erst mal etwas entspannt und zum Glück kam eine Mail von Tandem rein – es geht auf eine Tour zu den Blue Mountains –und das zu einen günstigen Preis. Dieses Angebot hab ich natürlich direkt angenommen, auch noch Michael, Philipp, Dimas, Selina und Fiona waren mit von der Partie.
Der Name Blue Mountains kommt von der großen Anzahl an Eukalyptusbäumen. Im Sommer verdunstet das in den Blättern enthaltene Eukalyptus und dieser feine Nebel verursacht einen blauen Schimmer, der oft über den Bergen liegt. Eben diese ätherischen Nebel macht die Wälder sehr anfällig für Buschbrände und so erwähnte unser Guide, dass regelmäßig Teile des Waldes brennen. Unterwegs haben wir auch mal ein paar Mal Rauch gesehen.
Auch haben wir die Three Sister angeschaut, und einen Bushwalk an den Wasserfällen vorbei gemacht – war aber alles sehr touristisch. Auf der Aussichtsplattform haben wir eine gruppe Japanischer Schüler(innen) in „schuluniform“ (die wird laut DImas, der schon länger Zeit in Japan studiert hat auch im Winter getragen) getroffen – die prompt ein Photo mit mir machen wollen.

Dies ist mir in Thailand auch schon öfters passiert. Ich scheine eine Art Sexsymbol zu sein – hehe
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Danach ging es dann auch schon wieder Richtung Sydney. Highlight war noch ein kurzer Stop im Olympiapark, am Telestrastadium – da muss ich auf jeden Fall noch mal hin.

Zurück gings dann mit dem Schiff, den Paramatte River runter und von Nord/West zum Circular Quay zurück.

Leider war mein Akku leer- deswegen muss ich ein paar von Philipps Bilder ausborgen (komplette flickr gallery Danke!) .
Am Circular Quay angekommen, konnten wir uns natürlich nicht trennen und sind noch mit dem harten Kern der Gruppe zum Pfannkuchen essen gegangen – in The Rocks und ich muss sagen es war wirklich delicious.


Dieser Stärkung sollte dann noch eine lange Nacht auf dem Latino Festival in Darlingharbour folgen, in der Homebar mit direktem Ausblick aufs Wasser und die Skyline – sehr schön.
